Wir über uns


Unser Pädagogisches Konzept

Projekt-Q steht für eine Pädagogik, die auf hohe Wertschätzung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen setzt. Eine Pädagogik, die ihre Wirkung jener fördernden Symbiose verdankt, die sich aus strukturierter Alltagsgestaltung und individualisierten Projekten in ländlicher Umgebung entfaltet.
Dabei steht das ‚Q’ für unser Streben nach höchster Qualität vor allem in Bezug auf unsere fundierte Arbeitsethik, sowohl zum Wohle der Kinder als auch um unserer Überzeugung: Der Mensch ist des Menschen einziger Ausweg - gerecht zu werden.
Demgemäß widmen wir uns ausführlich den individuellen Biographien junger Menschen, wodurch wir ihre Persönlichkeit nicht nur kennenlernen, sondern auch mit sozialen und kulturellen Werten gezielt bereichern können. So lernen sie Konfliktsituationen zu lösen und ihren künftigen Lebensweg mit Freude zu beschreiten. Vorurteilsfreier Bezug zu individueller Biographie ist essentiell, weil er Antworten auf Fragen gibt, die von vorrangiger Bedeutung sind: Wie nehmen Kinder und Jugendliche ihr eigenes Leben wahr? Welche Einflüsse belasten sie? Was möchten sie werden – Bäcker, Rapper oder Arzt?
Unsere pädagogischen Aufgaben wurzeln in der Vermittlung von Sozial- und Bildungskompetenzen, die wir durch kommunikative Prozesse an die Jugendlichen herantragen und deren Ausbau wir fördern – Schritt um Schritt. Dazu gehört es zunächst, Kinder und Jugendliche an allen relevanten Lebensprozessen zu beteiligen, nicht minder ihre kognitiven Fähigkeiten zu schulen und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Unser primäres Ziel ist es, den Klienten eine Verselbstständigung und Verhaltensänderung zu ermöglichen. Des Weiteren ist es für uns essentiell, den jungen Menschen in unserer Einrichtung ein stabiles und verlässliches Umfeld zu bieten, in dem sie sich entfalten können. So möchten wir die Kinder und Jugendlichen darin unterstützen, eine Persönlichkeit zu entwickeln, die einerseits krisenfest und andererseits von Neugier für die Möglichkeiten des vor ihnen liegenden Lebensweges geprägt ist.
Um diesen pädagogischen Anspruch zu erhalten und zu fördern, haben wir das ganzheitliche
Projekt-Q entwickelt, das auf bewährte Methodik, wie zum Beispiel „Ich schaff’s“ von dem finnischen Psychotherapeuten Ben Furman zurückgreift, der in Helsinki ein Kurztherapiezentrum gründete. Auch in anderen Arbeiten Furmans findet sich immer wieder die Thematik der lösungsorientierten Therapien, die wir praktizieren. Ebenso beziehen wir uns auf Haim Omers Ansatz, der das Prinzip der gewaltfreien Autorität postuliert und auf Beziehungen anstelle von Macht setzt. Zusätzlich zu diesen Grundlagen sammeln wir seit 2001 eigene Erfahrungen, werten diese aus, lassen sie in unser Konzept einfließen und sind offen dafür, uns neue erfolgversprechende Methoden zu eigen zu machen.